Das erste Derby der noch jungen Saison steht am Wochenende auf dem Programm. Die VTZ Saarpfalz empfängt am Freitag ab 20 Uhr den TV Homburg. Der TVH ist mit zwei Siegen bei einer verschmerzbaren Niederlage gut in die Saison gestartet. Die Zweibrücker hingegen warten nach dem zweiten Unentschieden in Folge weiterhin auf den ersten Saisonsieg. Vielleicht gelingt ihnen ja genau im Derby der Befreiungsschlag mit dem ersten Saisonsieg.

Mit einer gefühlten Niederlage traten die Handballer der VTZ am vergangenen Samstag die Heimreise aus Kastellaun an. Man musste sich am Ende mit einem 26:26 (9:14) begnügen, obwohl man über weite Strecken mit drei oder mehr Toren in Front lag. Vor allem die Schlussminute bleibt in böser Erinnerung. Etwas mehr als eine Minute vor dem Ende führten die Rosenstädter noch mit 23:26. Viel Zeit zum Verdauen bleibt ihnen nicht. „Das Hauptproblem war einfach die zweite Halbzeit. Die Abwehr hat gar nicht mehr funktioniert“, bemängelt VTZ-Coach Philip Wiese. Während man in der ersten Halbzeit neun Tore kassierte, sollten es in der zweiten 17 werden. „Wir müssen an sich das Spiel schon früher entscheiden und zur Halbzeit bereits mit sieben oder acht Toren führen, um dann die Partie locker runterzuspielen. Aber das haben wir eben nicht geschafft und daran müssen wir ansetzen“, so Wiese. Routinier Tomas Kraucevicius sieht es ganz ähnlich und erklärt: „Wir waren auf eine schwierige Partie vorbereitet und hatten unseren Spielplan. In der ersten Halbzeit hat das auch gut geklappt. Wir haben uns an unsere Vorgaben gehalten und Angriff wie Abwehr haben funktioniert. In der zweiten Halbzeit ist alles ein bisschen zusammengebrochen. Vielleicht auch wegen der Müdigkeit wurden wir immer unkonzentrierter und haben uns Fehler erlaubt. Als Kastellaun dann noch zur doppelten Manndeckung überging, hat das unserem Spiel meiner Meinung nach einen Knick versetzt.“ Der 36-jährige Familienvater zählt auch diese Saison wieder zu den stärksten Akteuren der VTZ und irgendwie hat man das Gefühl, dass dieser Mann nicht wirklich altert. Auf einen gut aufgelegten Kraucevicius wird es auch am Freitag ankommen.

Mit dem TV Homburg kommt eine Mannschaft am Freitag in die Westpfalzhalle, die nicht von Wenigen zu den Meisterschaftsfavoriten der Oberliga RPS gezählt wird. Bereits letzte „Saison“ kämpften sie um den Aufstieg in die 3. Liga – sie wollten es zumindest. Der Aufsteiger aus der Saarlandliga hatte neben den SF Budenheim für die Relegationsspiele zur 3. Liga gemeldet. Dafür hatte man sich sogar mit Roko Peribonio und Max Hartz verstärkt. Durch sich ständig ändernde Durchführungsbestimmungen wegen Corona mussten die beiden Partien allerdings immer wieder verschoben werden, bis sie dann endgültig abgesagt wurden. Als es dann den Anschein erweckte, dass keine der beiden Mannschaften jetzt aufsteigen würde, zog der TVH seine Bewerbung zurück und machte so den Weg frei für die Sportfreunde aus Budenheim, wohlwissend, dass durch diesen Schachzug ein starker Konkurrent um den Aufstieg aus dem Rennen ist. In der Zwischenzeit wurde der Kader immer weiter verstärkt. Zuletzt mit dem Nordmazedonier Jovan Talevski. Im Kader lassen sich aber auch viele Namen finden, die schon 3. Liga oder höher gespielt haben, wie beispielsweise Torhüter Benedikt Berz, Patrick Bach, Richard Wilga, Tobias Alt, David Szilagyi oder auch Ljubomir Josic. „Homburg hat eine Mannschaft, die auf allen Positionen top besetzt ist. Sie spielen schnell nach vorne und haben einen guten Torhüter“, beschreibt Wiese den kommenden Gegner. Der TVH belegt derzeit den fünften Rang und hat zwei Siege bei einer Niederlage bislang vorzuweisen. Die Niederlage vom zweiten Spieltag ist aber wahrscheinlich aus Homburger Sicht zu verschmerzen, denn es war auswärts bei der VTV Mundenheim, die sich Jahr für Jahr als überaus heimstark erweist und ebenfalls zum Favoritenkreis gezählt wird. Gecoacht werden die Homburger derzeit von den beiden Spielern Marvin Mebus und Jonas Guther, die dieses Amt als Duo übernommen haben, nachdem sich kurz vor Rundenbeginn die Wege von Mirko Schwarz und dem TV Homburg getrennt haben.

Will man am Freitag eine Chance haben, müssen die Zweibrücker es vor allem schaffen ihr Potential über zwei Halbzeiten abzurufen. Der Fokus muss auf die Defensive gelegt werden. Über eine aggressive und bewegliche Abwehr müssen Bälle für einfache Tore über die erste und zweite Welle erobert werden. Wenn sie es dann noch schaffen eine bessere Chancenverwertung an den Tag zu legen als zuletzt, dann kann auch der Favorit aus Homburg zu Fall gebracht werden.

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