Linkshänder Tomas Kraucevicius hat seinen Vertrag bei der VTZ Saarpfalz um ein weiteres Jahr verlängert. Der 36-jährige Rückraumspieler wird von seinem Trainer Philip Wiese als Musterprofi beschrieben. Wie auch in den Jahren zuvor zählt Kraucevicius wieder zu den wichtigsten Akteuren im VTZ-Dress und beweist Woche für Woche seine enorme Qualität.

Tomas Kraucevicius wechselte im Sommer 2016 in die Rosenstadt. Davor war er Dreh- und Angelpunkt beim damaligen Ligarivalen HSV Merzig-Hilbringen. Schnell wurde er damals unter Coach Danijel Grgic zu einem entscheidenden Bausteine späterer Erfolge. Seit Jahren zählt er zu den besten Spielern auf seiner Position. Obwohl er sich mit 36 Jahren schon in gehobenem Handballalter befindet, merkt man ihm das kaum an. Für dieses Saison war der Plan Tomas mehr Pausen als in den Jahren zuvor geben zu können. Doch durch viele verschiedene Umstände war das innerhalb der Runde bislang kaum möglich. Fast jedes Spiel reibt sich Kraucevicius 60 Minuten für sein Team auf. Wirklich Verschleißerscheinungen lassen sich in seinem Fall aber nicht erkennen. Obwohl seine Spielweise als wenig materialschonend beschrieben werden kann, merkt man ihm das kaum an. Es ist fast so, als würde dieser Mann nicht altern. Umso erfreulicher ist es aus Sicht der VTZ, dass ein solcher Top-Spieler nochmals seinen Vertrag verlängert. „Tomas ist absolut wichtig für uns. Einen Musterprofi mit solcher Qualität im rechten Rückraum zu haben ist super. Wir sind sehr glücklich, dass er und seiner Körper das Niveau weiter so mitmachen“, sagt Coach Philip Wiese, der auch einige Jahre an der Seite von Kraucevicius als Spieler verbracht hat.

Der zweifache Familienvater ist mittlerweile ein richtiger Zweibrücker. Er fühlt sich in der Stadt der Rosen und der Rosse so wohl, dass er sich mit seiner Frau Dalia den Traum vom eigenen Häuschen hier erfüllt hat. Dementsprechend hatte er aus seiner Sicht nur zwei Optionen. „Bei mir gab es dieses Jahr nur zwei Überlegungen. Entweder ich höre auf mit dem Handballspielen oder ich verlängere meinen Vertrag bei der VTZ. Zu einem anderen Verein oder gar den Wohnort zu wechseln kam für mich nicht in Frage. Nach guten Gesprächen mit dem Vorstand habe ich mich dazu entschieden ein weiteres Jahr dranzuhängen“, sagt Kraucevicius. Nicht nur er ist mit dem Verein verbunden, sondern seine ganze Familie. Seine Söhne eifern dem Papa nach und spielen mittlerweile ebenfalls bei der VTZ. Der sympathische und etwas zurückgezogene Litauer hat nach eigener Aussage immer noch Lust und viel Spaß mit diesem Team auf dem Feld zu stehen. Er hofft, dass viele dem Verein weiterhin die Treue halten und es vielleicht noch die eine oder andere Verstärkungen für den Kader gibt.

Auch im Falle eines Abstiegs bleibt Kraucevicius dem Verein erhalten. „Ich hoffe natürlich, dass wir nicht absteigen. Unsere derzeitige Position ist ziemlich schlecht und um ehrlich zu sein, habe ich nicht gedacht, dass wir so weit unten in der Tabelle stehen würden. Aber wir hatten bislang auch eine Menge Pech und haben einige Punkte einfach weggeschenkt. Am Sonntag beginnt die Rückrunde und wir müssen jetzt einfach noch mehr Gas geben und noch mehr um jeden Meter auf dem Feld kämpfen. Dann bin ich überzeugt, dass am Ende alles gut wird“, so Kraucevicius.

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